Jaekle/ab114


Hüten wir uns, denen die Wahrheit mitzuteilen, die nicht im Stande sind, sie zu fassen, denn das hieße den Irrtum an die Stelle setzen.

Wenn ein Mann will, dass seine Frau zuhört, braucht er nur mit einer anderen zu reden.

Wer keine Fehler macht hat zu wenig gewagt.

Der Mensch erkennt nur das, was er zu erkennen Trieb hat.

Der wahre Nutzen von Büchern ist es, den Geist zu eigenem Denken zu verleiten.

Wer eine neue Idee hat ist ein Spinner, bis die Idee eingeschlagen hat.

Man soll dort bleiben, wo man sich glücklich fühlt. Glück ist ein transportempfindliches Möbelstück.

Wahrhaftige Worte sind nicht angenehm. Angenehme Worte sind nicht wahrhaftig.

Die Aufgabe eines Freundes ist es Loyal zu sein.

Man macht sich immer übertriebene Vorstellungen von dem, was man nicht kennt.

Wie töricht ist es, Pläne für das ganze Leben zu machen, da wir doch nicht einmal Herren des morgigen Tages sind.

Im Krieg stirbt als erstes die Wahrheit.

Nimm dir Zeit für deine Freunde, sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde.

Wenn ein Arzt hinter dem Sarg eines Patienten geht, folgt manchmal tatsächlich die Ursache der Wirkung.

Die Menschen glauben fest and das, was sie wünschen.

Das Geld hat noch keinen reich gemacht.

Besser das Geld geht durch mich zu Grunde, als umgekehrt.

Stärke entspringt nicht aus physischer Kraft, sondern aus einem unbeugsamen Willen.

Die herrschenden Ideen einer Zeit waren stets nur die Ideen der herrschenden Klasse.

Wie ein Gesicht schön wird, dadurch dass es Seele, so die Welt dadurch, dass sie einen Gott durchscheinen lässt.

Fast alle Ansichten fassen wir auf die Autorität anderer hin und auf Treu und Glauben.

Nichts tun ist besser, als mit vieler Mühe nichts schaffen.

Arbeit um der Arbeit willen ist gegen die Natur.

Handeln, das ist es, wozu wir da sind.

Wir sind dazu geschaffen, die Wahrheit zu suchen; sie zu besitzen ist das Vorrecht einer höheren Macht.

Der Geizige ist gegen niemanden gut, gegen sich selbst am schlechtesten.

Wer darauf besteht alle Fakten zu überblicken, bevor er sich entscheidet, wird sich nie entscheiden.

Der Gedanke ist das wandelbarste, was es im Menschen gibt.

Wenn man einen Menschen nicht "zurecht" schimpfen kann, dann kann man ihn vielleicht "zurecht" lieben.

Der Weg war das Ziel.

Wenn die Menschen nicht manchmal Dummheiten machten, geschähe überhaupt nichts Gescheites.

Aus den Steinen, die in Weg gelegt werden, kann man schönes bauen.

Wer die Augen offenhält, dem wird manches im Leben glücken. Doch noch besser geht es dem, der versteht, eins zuzudrücken.

Wir brauchen die Freunde nicht, um sie zu brauchen, sondern um die Gewissheit zu haben, dass wir sie brauchen dürfen.

Was unbegreiflich ist, ist darum nicht weniger wirklich.

Der Mensch kann irren. Im Irrtum verharren jedoch wird nur der Tor.

Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.

Während die Philosophie noch streitet, ob die Welt überhaupt existiert, geht um uns herum die Natur zu Grunde.

Die langweiligen Menschen erzählen uns, was sie erlebt haben, die interessanten lassen uns daran teilhaben, was sie denken.

Eine Aktie die man nicht zehn Jahre zu besitzen bereit ist, sollte man auch nicht zehn Minuten besitzen.

Über die Fehler meines Freundes rede ich nur mit ihm selbst.

Jeder Mensch ist ein Clown, aber nur wenige haben den Mut, es zu zeigen.

Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit fehlt.

Wer selbst arbeitet, verliert die Übersicht.

Wir müssen als Techniker und Entwickler der Zeit voraus sein, um nicht von politischen Interessen dominiert zu werden.

Die Menschen lassen sich lieber durch Lob ruinieren als durch Kritik bessern.

Eigenliebe ist das Instrument unserer Selbsterhaltung.

Versager versuchen es immer. Sieger nie.

Die wahre Unschuld schämt sich nicht.

Das Herz hat seine Gründe, von denen der Verstand nichts weiß.

Es stimmt, dass Arbeit noch keinen umgebracht hat, aber warum ein Risiko eingehen?

Das große Ziel der Bildung ist nicht Wissen, sondern Handeln.

Man soll die Welt nicht belachen, nicht beweinen, sondern begreifen.

Ein Mensch ist immer das Opfer seiner Wahrheiten.

Die Natur ist ein Brief Gottes an die Menschheit.

Sie bringen einem bei, Fähigkeiten bis zu einem Niveau zu entwickeln, wo Fehler etwas sind, was andere Leute machen.

Ich denke, also bin ich.

Leute mit Mut und Charakter sind anderen Leuten immer sehr umheimlich.

Die meisten Menschen wenden mehr Zeit und Kraft daran, um die Probleme herumzureden, als sie anzupacken.

Die meisten großen Taten, die meisten großen Gedanken haben einen belächelnswerten Anfang.